Grenzenlos Kochen Hannover http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de Thu, 27 Dec 2018 20:00:27 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Spendenaufruf Balkanroute Winter 2018: No Border – No Nation – Just People http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/12/27/spendenaufruf-balkanroute-winter-2018-no-border-no-nation-just-people/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/12/27/spendenaufruf-balkanroute-winter-2018-no-border-no-nation-just-people/#comments Thu, 27 Dec 2018 19:32:34 +0000 Administrator Allgemein Aufruf Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/12/27/spendenaufruf-balkanroute-winter-2018-no-border-no-nation-just-people/ Liebe Genoss_innen, Freund_innen und alle da draußen, denen das Schicksal anderer Menschen nicht egal ist,

erstmal einen riesengroßen Dank an euch Alle für die enorme Hilfsbereitschaft und Unterstützung durch Sach- und Geldspenden, die unseren letzten beiden Aufrufen im Winter 2015 folgten. Die Spendenbereitschaft war überwältigend und immer wieder berührte es uns, wie sich Solidarität anfühlen kann.

Viele Aktivist_innen fahren an die EU-Außengrenzen, um mit diesen Spenden teilweise über Wochen und Monate entlang der Balkanroute bis nach Griechenland und auf den griechischen Inseln Samos und vor allem Lesbos Geflüchteten zu helfen.
Die Fluchtursachen und -gründe bestehen weiterhin, die Abschottung der EU-Grenzen wird immer restriktiver und so das Leiden der Menschen auf der Flucht größer. Unsere Solidarität wird niemals enden, aber die Spendengelder sind aufgebraucht.

Wir befinden uns im Jahr 2018 und die meisten Medien schweigen zur aktuellen Situation auf den Fluchtrouten und zu denen, die unter den Strapazen der Flucht leiden müssen. Doch nur weil über die Situation nicht mehr berichtet wird, ist diese noch lange nicht vorbei. Noch immer sind Tausende auf der Suche nach Schutz und harren in unbeschreiblichen Zuständen vor der Festung Europas aus. Mehr als 30.000 Menschen erreichten in 2018 die griechischen Inseln, und sitzen dort unter katastrophalen Zuständen über Monate oder Jahre fest. Die ohnehin schlimmen Zustände werden durch den Winter weiter verschärft.

Tausende Menschen hängen entlang der Balkanroute fest, so leben z.B. 2500 Menschen in Bosnien-Herzegowina meist in Zelten, davon ein Drittel Familien mit Kindern und Minderjährigen. Die Situation ist katastrophal. Viele Sachspenden (Decken, Kleidung, Schuhe, Planen, Zelte) sind vor Ort. Was fehlt, ist Geld für frische Lebensmittel, die wir vor Ort einkaufen.

Wir konnten durch Eure Unterstützung Vieles bewegen, obwohl es in Anbetracht der Lage niemals genug sein wird. So konnte die No Border Kitchen Lesbos in 2017 und 2018 mit jeweils rund 100.000 Euro Spendengeldern die Menschen, die dort in schlimmen Zuständen festsitzen, unterstützen. Durch warme Mahlzeiten, Getränke, Decken und Kleidung können wir Menschen unterstützen, nicht jedoch ihnen ihre Würde zurückgeben. Wir können ihnen das Gefühl geben, dass sie nicht alleine sind und dass es auch in Europa Menschen gibt, die sich mit ihnen solidarisieren. Inzwischen haben sich unserer Crew auch Geflüchtete aus aller Welt angeschlossen ohne deren Hilfe wir den Support vor Ort gar nicht schaffen könnten.
Um unsere Vorhaben auch jetzt und in Zukunft weiter realisieren zu können, bitten wir Euch (erneut) um Eure Unterstützung.

Immer wieder fahren Gruppen oder Einzelpersonen von uns an die Orte des Geschehens, um sich ein direktes Bild der Lage zu machen und einen Überblick zu gewinnen, an welchen Orten es konkret welcher Hilfe bedarf. Ziel ist dabei auch, Informationen zu sammeln, sich mit Geflüchteten und anderen aktiven Gruppen zu vernetzen und hierzulande wieder mehr Transparenz zur aktuellen Situation zu schaffen.

Wir wenden uns hiermit nochmal an Euch alle mit der Bitte, uns (weiterhin) zu unterstützen. Zum einen sind wir dringend auf Geldspenden angewiesen, um überhaupt noch weiter kochen zu können. Was uns eint, ist, durch unsere Arbeit und die Bereitstellung von Verpflegung und technischer Infrastruktur vor Ort, konkrete Hilfe zu leisten und so die Menschen auf der Flucht bei der Überwindung der Grenzen praktisch zu unterstützen.
Wir bitten alle unsere Freund_innen und Genoss_innen, uns nach ihren Kräften und Möglichkeiten zu unterstützen und zu überlegen, wie und wo ihr in Eurem Umfeld evtl. Geld besorgen könnt, damit bei uns weiterhin der Kessel dampft.

Außerdem wäre es super, wenn Ihr diesen Aufruf möglichst breit streuen und weiterleiten könntet.

In Solidarität,
Grenzenlos Kochen Hannover, als Teil der Kampagne “No Border – No Nation – Just People”

Infos zur Situation an den Grenzen:
http://bordermonitoring.eu/
Lesbos: https://noborderkitchenlesvos.noblogs.org/

Spendenkonto:
Kontoinhaber*in: VVN/BdA Hannover
Verwendungszweck: just people
Bank: Postbank Hannover
IBAN: DE67 250 100 3000 4086 1305
BIC: PBNKDEFFXXX
(Verwendungszweck beachten!)

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Filmvorführung in Hannover und vier anderen deutschen Städten http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/12/07/filmvorfuehrung-in-hannover-und-vier-anderen-deutschen-staedten/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/12/07/filmvorfuehrung-in-hannover-und-vier-anderen-deutschen-staedten/#comments Fri, 07 Dec 2018 20:35:28 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/12/07/filmvorfuehrung-in-hannover-und-vier-anderen-deutschen-staedten/ *****English below*****

14.12.18, Hannover (Elchkeller), 19:00 Uhr:

Moria 35

„Moria 35″, eine Dokumentation über die brutale Festnahme von und den Gerichtsprozess gegen 35 protestierende Geflüchtete im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos.

Trailer: https://www.facebook.com/705411139643622/videos/325619401366802/
Website Regisseur: https://joindaproductions.wordpress.com/
Facebook Regisseur: https://www.facebook.com/Joinda-production-705411139643622
Facebook-Event zur Veranstaltung in Hannover: https://www.facebook.com/events/257605324913493

Griechenland, Lesbos, 2017. Seit Monaten protestieren Geflüchtete gegen die menschenunwürdigen Lebensbedingungen im Lager Moria. Am 18. Juni findet ein friedlicher Sitzstreik ein gewaltsames Ende. Die Polizei stürmt das Flüchtlingslager und nimmt auf brutale Weise 35 Männer fest. Neun Monate lang müssen sie im Gefängnis ausharren, bevor ihnen ein Gerichtsprozess gemacht wird, obwohl es keinerlei Beweise gegen sie gibt. „Soweit ich das verstehe, bin ich nur festgenommen worden, weil ich schwarz bin“, schließt Didier Ndiay aus dem Senegal.

Der erste Teil des Films folgt den verschiedenen Protesten und der Festnahme der 35 Männer im Lager Moria. Im zweiten Teil wird der Gerichtsprozess gegen die Geflüchteten begleitet und es wird ein Ausblick auf ihre verschiedenen Lebenssituationen nach Verkündung des Urteils gegeben, die von einem Leben in Freiheit bis hin zu Haft und Abschiebung reichen.
Der Fall der Moria 35 ist paradigmatisch für eine fortlaufende Kriminalisierung von Geflüchteten auf den Griechischen Inseln seit Abschluss der EU-Türkei Erklärung. Daher wird es zu Beginn des Filmes eine kurze Einführung zur Situation von Geflüchteten seit dem Deal zwischen der EU und der Türkei vom März 2016 geben.

In Anschluss an den Film gibt es eine offene Diskussion mit dem Regisseur Fridoon Joinda, der selbst als Geflüchteter auf Lesbos lebte und zahlreiche Filme über die Situation auf der Insel gedreht hat, sowie mit der Produzentin Valeria Hänsel, die als Teil von der Organisation bordermonitoring.eu und kritnet des Netzwerks für kritische Migrations- und Grenzregime-Forschung auf Lesbos tätig ist.
Im Rahmen der Veranstaltung wird eine Aktivistin der Kampagne „You can´t evict Solidarity“ über aktuelle Repressionen und Kriminalisierung auf der Balkanroute informieren.
(Bei den Veranstaltungen in Göttingen und Berlin wird zudem die Rechtsanwältin Lorraine Leete, die seit 2 Jahren im Legal Centre Lesbos Rechtsberatung für Geflüchtete durchführt, über die juristischen Hintergründe informieren.)

Der Eintritt ist frei.

Der Film wird auf Englisch und in fünf verschiedenen Städten gezeigt:

13.12. Marburg (Capitol Kino); 20:00 Uhr
14.12. Hannover (Echkeller), 19:00 Uhr
15.12. Göttingen (Hörsaal, Platz der Göttinger Sieben, HSG); 19:00 Uhr
16.12. Dresden (Kosmotique e. V.), 19:00 Uhr
17.12. Berlin (Kino Moviemento), 19:00 Uhr

Die Tour wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung ermöglicht.

Moria 35

Greece, Lesbos, 2017: For months, refugees have been protesting against the inhumane living conditions in Moria camp. On 18 June, a peaceful sit-down strike comes to a violent end. The police storms the refugee camp and brutally arrests 35 men. For nine months, they have to wait in prison before facing a trial in court, even though there is no evidence against them. „As far as I understand, I was only arrested because I am black,“ said Didier Ndiay from Senegal.

The first part of the film follows the various protests and the arrest of the 35 men in Moria camp. The second part accompanies the trial of the refugees and gives an outlook on their different life situations after the sentence, ranging from a life in freedom to imprisonment and deportation.

The case of the Moria 35 is paradigmatic for the ongoing criminalization of refugees on the Greek islands since the conclusion of the EU-Turkey Deal. Therefore, at the beginning of the film, there will be a brief introduction to the situation of refugees since the deal between the EU and Turkey in March 2016.
The film will be followed by an open discussion with director Fridoon Joinda, who himself has lived as a refugee on Lesvos and has made numerous films about the situation on the island, and with producer Valeria Hänsel, who is working on Lesvos for the organization Bordermonitoring and the Network for Critical migration and Border Regime Studies. At the events in Göttingen and Berlin, the lawyer Lorraine Leete, who has been providing legal advice for refugees at the Legal Center Lesvos for 2 years, will also provide information on the legal background.

Free entrance.

The film in English can be seen in five different cities:

13.12. Marburg (Capitol Kino); 8pm
14.12. Hannover (Echkeller), 7pm
15.12. Göttingen (Hörsaal, Platz der Göttinger Sieben, HSG); 7pm
16.12. Dresden (Kosmotique e. V.), 7pm
17.12. Berlin (Kino Moviemento), 7pm

The tour is realised in cooperation with the Rosa Luxemburg Foundation.

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Vortrag: „Was bedeutet Solidarität heute?“ – Mo., 25.06., 20 Uhr, UJZ Korn http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/06/19/vortrag-was-bedeutet-solidaritaet-heute-mo-25-06-20-uhr-ujz-korn/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/06/19/vortrag-was-bedeutet-solidaritaet-heute-mo-25-06-20-uhr-ujz-korn/#comments Tue, 19 Jun 2018 21:42:02 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/06/19/vortrag-was-bedeutet-solidaritaet-heute-mo-25-06-20-uhr-ujz-korn/ *Montag, 25. Juni, 20 Uhr, UJZ Korn, Kornstr. 28-32*

„Bedingung für die freie Gesellschaft sind autonome Individuen, die zur Solidarität fähig sind.“ (Bundschuh 1998)

Früher war in (linken) politischen Kontexten der Begriff Solidarität ein wichtiger Begriff, ob als Klassensolidarität des Proletariats oder als internationale Solidarität der Unterdrückten weltweit. In neueren und neuesten sozialen Bewegungen – ob der Frauen-, Umwelt- oder
Geflüchtetenbewegung – oder Kämpfen gegen Prekarität stellt sich die Frage nach Solidarität neu: Wer soll wie mit wem solidarisch sein?
Können andere Begriffe wie „Support“, „Allyship“ oder „Komplizenschaft“ das Problem lösen? Oder geht es vielmehr um eine neue Praxis der Solidarität, die den alten Begriff mit neuen Inhalten füllt? Was steht hinter dem Modell der Solidarischen Netzwerke?
In dem Vortrag soll der Begriff Solidarität aus Perspektive Kritischer Gesellschaftstheorie und durch Bezug auf Diskussionen mit geflüchteten Aktivist*innen erneut erkundet werden.

Eine Veranstaltung von Solinet Hannover im Rahmen des festival contre le racisme

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Film: LESVOS: BEAUTIFUL PRISON – Sa., 07.04.2018, Kino im Sprengel http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/04/03/film-lesvos-beautiful-prison-sa-07-04-2018-kino-im-sprengel/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/04/03/film-lesvos-beautiful-prison-sa-07-04-2018-kino-im-sprengel/#comments Tue, 03 Apr 2018 21:57:14 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/04/03/film-lesvos-beautiful-prison-sa-07-04-2018-kino-im-sprengel/ Samstag – 07.04.2018, 20:30 Uhr

Kino im Sprengel

von Laura Heinig, D/GR  2017, 55 min., digital,
https://www.lesvos-beautiful-prison.com/

Kurztext: Der Dokumentarfilm zeigt die häßliche Seite der Festung Europa, aber auch Mut, Solidarität und Selbstorganisation.
Der Dokumentarfilm zeigt anhand der Geschichte und den Erfahrungen von fünf Frauen die Situation auf der griechischen Insel Lesbos (griech. Lesvos). Lesvos war und ist einer der zentralen Orte, an dem Menschen auf ihrem Weg nach Europa ankommen. Die im Film porträtierten Frauen haben ihre ganz eigene Geschichte, wie und warum sie auf die Insel gekommen sind. Sie eröffnen zusammen eine ganz besondere Perspektive auf all das, was auf Lesvos geschieht – vom Ankommen als Geflüchtete auf der Insel, den Lebensbedingungen im Flüchtlingscamp Moria und der Brutalität der europäischen Außen- und Grenzpolitik. Sie erzählen aber gleichzeitig auch eine andere Geschichte von Freundschaft, gegenseitiger Hilfe und dem Versuch, in einem besetzten Haus mitten in der Hauptstadt von Lesvos autonom leben zu können. Damit zeigt der Film auf ganz eindrückliche Weise, wie der Versuch unternommen wird, sich seine Menschlichkeit, Würde, Unabhängigkeit und seine Freiheit zu bewahren.

Nach dem Film Diskussion und anschließend Soliparty in der Sturmglocke

In Zusammenarbeit mit der „Gruppe für praktische Solidarität“

Trailer: https://vimeo.com/248353134

Eintritt 5 Euro, HannoverAktivPass 2,50 Euro

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Appell “Menschenrecht auf Familienzusammenführung einhalten!” http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/01/16/appell-menschenrecht-auf-familienzusammenfuehrung-einhalten/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/01/16/appell-menschenrecht-auf-familienzusammenfuehrung-einhalten/#comments Tue, 16 Jan 2018 20:36:16 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/01/16/appell-menschenrecht-auf-familienzusammenfuehrung-einhalten/ Zusammen mit mehr als 50 niedersächsischen Initiativen, Vereinen und Organisationen der Flüchtlingsunterstützung haben wir den Appell “Menschenrecht auf Familienzusammenführung einhalten!” unterzeichnet.

Die Unterzeichner*innen richten sich an die Verantwortlichen in CDU, CSU und SPD, die über eine Regierungsbildung in Berlin verhandeln. Sie fordern eine Gewährleistung des Rechts auf Familiennachzug für alle Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz. Die fortgesetzte Verhinderung des Familiennachzugs zu Schutzberechtigten ist unmenschlich. Der Schutz der Familie ist ein elementares Grundrecht, das auch für Geflüchtete gilt.

Die Initiativen und Organisationen kritisieren zudem die geplante Fortsetzung der Aussetzung der Aufnahme aus Griechenland und Italien. Dort halten sich derzeit mehr als 4.000 Familienangehörige auf, die bereits jetzt einen Rechtsanspruch auf den Nachzug nach Deutschland haben (an dieser Stelle die Erinnerung an eine Petition unserer Freunde vom Mobile Info Team, die im Sommer 2017 von 25.000 Menschen unterschrieben wurde).

Die Initiativen und Organisationen unterstützen die Forderungen, die PRO ASYL an den deutschen Bundestag stellt:
→ Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte beenden!
→ Visumsverfahren für Familienmitglieder beschleunigen!
→ Einreise von in Griechenland gestrandeten Angehörigen ermöglichen!

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http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2018/01/16/appell-menschenrecht-auf-familienzusammenfuehrung-einhalten/feed/
Veranstaltung: „Hotspot Moria: Was die europäische Abschreckungspolitik konkret für die Geflüchteten bedeutet“ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/12/12/veranstaltung-hotspot-moria-was-die-europaeische-abschreckungspolitik-konkret-fuer-die-gefluechteten-bedeutet/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/12/12/veranstaltung-hotspot-moria-was-die-europaeische-abschreckungspolitik-konkret-fuer-die-gefluechteten-bedeutet/#comments Tue, 12 Dec 2017 17:26:56 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/12/12/veranstaltung-hotspot-moria-was-die-europaeische-abschreckungspolitik-konkret-fuer-die-gefluechteten-bedeutet/ Donnerstag, 21.12.2017, 19 Uhr
Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover

Trotz des so genannten EU-Türkei Deals kommen weiterhin regelmäßig Menschen, vor allem aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, aber auch aus Pakistan und afrikanischen Ländern auf Lesbos und anderen griechischen Inseln in der Ägäis an. Die zurzeit größte Gruppe der Ankommenden sind Kinder. Mittlerweile sitzen tausende geflüchtete Menschen – darunter auch unbegleitete Minderjährige, Kranke, Traumatisierte und andere besonders Schutzbedürftige – auf diesen Inseln fest und was sie dort erleben, ist ein langes, undurchsichtiges Asylverfahren unter menschenunwürdigen Bedingungen. Viele der Betroffenen in den überfüllten Camps sind z.B. in kleinen Sommerzelten dem Winter schutzlos ausgeliefert, ohne (ausreichende) Versorgung und Zugang zu rechtlicher Beratung und Vertretung. Das Ausmaß der Entrechtung ist groß.

Im Sinne praktischer Solidarität waren in den letzten Wochen u.a. drei Hannoveraner*innen in unterschiedlichen Projekten vor Ort. Die dabei gewonnenen Einblicke möchten sie mit Interessierten teilen. In der hier angekündigten Veranstaltung wird über Rahmenbedingungen der Asylanhörungsvorbereitung im Moria-Camp, welche durch das Projekt „European Lawyers in Lesvos“ angeboten wird, berichtet. Zudem werden die vielfältigen praktischen und politischen Aktivitäten der Gruppe „No border kitchen Lesbos“ (NBK) vorgestellt. Schließlich werden die Tätigkeitsbereiche der Gruppe „Chios Eastern Shore Response Team“ (CESRT) bei der Erstversorgung von Geflüchteten nach der Ankunft mit dem Boot sowie der längerfristigen Unterstützung von Familien dargestellt.

In der Veranstaltung sollen darüber hinaus Wege der Unterstützung vor Ort und von Deutschland aus diskutiert werden.

Eine Veranstaltung vom Flüchtlingsrat Niedersachsen und Grenzenlos Kochen Hannover.

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Kurzfilme von Refugees auf Lesbos http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/08/26/kurzfilme-von-refugees-auf-lesbos/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/08/26/kurzfilme-von-refugees-auf-lesbos/#comments Sat, 26 Aug 2017 18:15:05 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/08/26/kurzfilme-von-refugees-auf-lesbos/ Humanity is more important than what is written on a few papers

Vor drei Monaten haben wir auf Lesbos ebenfalls den jungen Fridoon Joinda getroffen, der als Medienschaffender seine unfreiwillig auf Lesbos verbrachte Zeit nutzt, um auf die Situation der dort an der Weiterreise gehinderten Geflüchteten aufmerksam zu machen. Seine jüngsten Werke sind der Kurzfilm „I am not dangerous“
sowie gemeinsam mit seinem Bruder der 10-Minüter „Hope“: https://www.youtube.com/watch?v=0fzox66shEs&feature=youtu.be („With borrowed cameras and equipment, we made this movie while stuck on Lesvos with thousands of others, waiting for months for the Greek government to hear our stories and allow us into the rest of Europe.“).

Alle Credits an Joinda Production!

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Save No Border Kitchen Lesvos! Keep the kitchen running! Fight for refugee autonomy! http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/08/11/save-no-border-kitchen-lesvos-keep-the-kitchen-running-fight-for-refugee-autonomy/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/08/11/save-no-border-kitchen-lesvos-keep-the-kitchen-running-fight-for-refugee-autonomy/#comments Fri, 11 Aug 2017 17:46:08 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/08/11/save-no-border-kitchen-lesvos-keep-the-kitchen-running-fight-for-refugee-autonomy/ UPDATE: Fast 10.000€ wurden in den vergangenen 2 Wochen an die No Border Kitchen Lesvos gespendet. Die NBK hat damit ihr Spendenziel erreicht und kann ihre gute und wichtige Arbeit im gleichen Umfang fortführen. Die Überweisung von Spenden ist aber nachwievor möglich. Danke!

Die No Border Kitchen Lesbos unterstützt momentan 350 Refugees auf der griechischen Insel Lesbos mit Lebensmitteln, damit diese sich ihr Essen selbst zubereiten können. Das kostet ca. 20€ pro Person pro Monat.
Aber nun wird, wie zuletzt im vergangenen Winter, das Geld knapp: Wenn nicht bis Ende der kommenden Woche 7.000€ an Spenden zusammenkommen, werden die Lebensmittellieferungen eingestellt oder gekürzt werden müssen.
Die NBK Lesbos hat deshalb eine Crowdfunding-Kampagne gestartet: https://www.youcaring.com/refugeesinlesvosgreece-897627.
Wir unterstützen diese mit 2.000€ aus Spendengeldern und hoffen, gemeinsam mit Euch die 7.000€-Marke knacken zu können!

Aus dem Spendenaufruf:

“HOW you can help us:
no donation is too small, but:
€20 will provide one person with supplies to subsist autonomously for a month!
€80 will supply a family of four!
€160 will supply a group of eight – the most common size of food-box we prepare!
€500 would pay the rent and utilities on our kitchen/warehouse for a month!

You can also support us by organising solidarity parties, gigs or events in your home city. Additionally, every “share” of a crowd-funding page raises an average of €30 – so please post away on your Facebook, Twitter and Instagram!”

Weitere Ideen und Informationen erhaltet ihr auf der Crowdfunding-Seite.

Eine Mitstreiterin aus Hannover ist grade auf Lesbos und wird uns über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

- Crowdfunding-Video
- Statement eines Refugees zur Bedeutung der NBK
- NBK auf Facebook: https://www.facebook.com/NBKLesvos/
- NBK auf Twitter: https://twitter.com/noborderkitchen
- NBK-Blog: https://noborderkitchenlesvos.noblogs.org

Falls ihr mögt, könnt ihr auch auf das “Grenzenlos Kochen Hannover”-Spendenkonto nachwievor Geld überweisen. Wir leiten es dann dorthin weiter, wo es grade am Dringendsten benötigt wird:

Kontoinhaber*in: VVN/BdA Hannover
Verwendungszweck: refugeecamp-Balkan
Bank: Postbank Hannover
IBAN: DE67 250 100 3000 4086 1305
BIC: PBNKDEFFXXX
(Verwendungszweck beachten!)

Keep the kitchen running!

GKH

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http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/08/11/save-no-border-kitchen-lesvos-keep-the-kitchen-running-fight-for-refugee-autonomy/feed/
Petition gegen die Begrenzung der Familienzusammenführung von Griechenland nach Deutschland http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/06/17/petition-gegen-die-begrenzung-der-familienzusammenfuehrung-von-griechenland-nach-deutschland/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/06/17/petition-gegen-die-begrenzung-der-familienzusammenfuehrung-von-griechenland-nach-deutschland/#comments Sat, 17 Jun 2017 16:13:11 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/06/17/petition-gegen-die-begrenzung-der-familienzusammenfuehrung-von-griechenland-nach-deutschland/ Im April dieses Jahres hatte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere eine Idee: Die Zusammenführung von geflüchteten Familien, die im Zuge der Flucht getrennt wurden und sich nun zum Teil in Deutschland und zum Teil in Griechenland befinden, zu limitieren – und zwar auf 70 Personen pro Monat.
Bei derzeit mehr als 2000 Personen in der Warteschlange in Griechenland bedeutet das z.B. für Eltern, die jetzt einen Antrag auf Familienzusammenführung stellen, dass diese ihre Kinder frühestens in 3 Jahren sehen.
Unsere Freunde vom Mobile Info Team for refugees in Greece, haben etwas gegen die Umsetzung dieser Idee, deren Betroffene sie täglich treffen, und haben daher eine Petition gestartet, die ihr hier unterschreiben könnt: https://www.change.org/p/familienzusammenf%C3%BChrung-aus-griechenland-lasst-sie-endlich-wieder-zusammen-sein

This limitation contradicts European law, including people’s right to family life. A lot of organisations in Germany are trying to make pressure on the German authorities to lift it, including the organisations Pro Asyl, Diakonie and UNHCR Germany. The Mobile Info Team has started a petition against this restriction: https://www.change.org/p/family-reunification-from-greece-let-them-be-together-again
Please sign and share it!

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http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/06/17/petition-gegen-die-begrenzung-der-familienzusammenfuehrung-von-griechenland-nach-deutschland/feed/
Refugee from Moria/Lesbos: „I will not let the government define us as victims“ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/05/21/refugee-from-morialesbos-i-will-speak-about-our-future/ http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/05/21/refugee-from-morialesbos-i-will-speak-about-our-future/#comments Sun, 21 May 2017 19:10:46 +0000 Administrator Allgemein Aktuelles http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de/2017/05/21/refugee-from-morialesbos-i-will-speak-about-our-future/ *English below*

Liebe Menschen,

ein Aktivist von Grenzenlos Kochen Hannover hat im “Hotspot” und Camp “Moria” auf der griechischen Insel Lesbos einen Refugee-Aktivisten aus Ghana getroffen. Dieser Refugee-Aktivist hat Texte geschrieben und Reden auf Demonstrationen und Aktionen gehalten, gegen die inhumanen Bedingungen im Camp Moria und gegen den unfairen Umgang mit Refugees generell. Gleichzeitig scheint die Situation der Refugees an den Grenzen Europas nicht mehr all zu viel Aufmerksamkeit der Menschen in Europa auf sich zu ziehen.
Aus diesem Grund sehen wir es als unsere Pflicht an, seine Stimme zu teilen und zu verstärken, auf dass sie ein Stachel im Bewusstsein der europäischen Bürger*innen sein wird.
Unten findet ihr seine Rede von einer Demonstration auf Lesbos im vergangenen Monat.

Teilen erwünscht!
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Dear people,

an activist of Grenzenlos Kochen Hannover met a refugee-activist from Ghana in the “Hotspot”-Camp Moria on the Greek island Lesvos. This refugee-activist wrote texts and held speeches on demonstrations and actions against the inhumane conditions in Camp Moria and against the unfair treatment of refugees in general. At the same time, the situation of the refugees at the borders of Europe doesn‘t seem to attract european people’s attention any longer.
That’s why we see it as our duty to share and amplify his voice and let it be a sting in the consciousness of European citizens.
Below you will find his speech, held on a demonstration on Lesvos in the past month.

Sharing appreciated!
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The speech / Die Rede:

“Hello, I am a refugee from Ghana, and I am hear to speak about the future. I will speak about our future, because I will not let the government define us as victims, or by our time here in Lesvos.

Our society is developing and continuously improving. That is what we hear all the time from the TV screen and front pages of the newspaper.

Undoubtedly, there are problems, which we have heard about from other speakers, but we are becoming a more tolerant society, with cultural diversity.

Sometimes people are now afraid to talk about race. Race has become a great taboo in our society. White folks fear their unspoken view will be deemed racist. People of color are filled with sorrow and rage at unrighted wrongs.

But we are all human brothers and sisters and we are drowning each other with our silence. We need to talk about race, and our history if we want to transform ourselves from fearful caterpillars into courageous butterflies. Only then we will be able to move forward together towards a bright and colorful future.

I am not a racist, I am against every form of racism and segregation, and every form of discrimination. I believe in the human beings and that all humans beings should be respected as such, regardless of their color. But we cannot ignore history and the systematic racism in our society, and that is happening now with Europe´s racist polices that want to keep out all refugees. We now see the same happening in the United States.

I believe in the law, I think we have a great system of justice. But I do think the system of justice has been corrupted by racism and classism. I think it is difficult for ‚poor people‘, poor white peoples, black people to be treated fairly before the law in the same way that upper class people are. I believe that closing the door to refugees is based on Europe´s racist relationship with its former colonies.

We are not victims of these racist polices. We are intellectuals and free thinkers, and are creating our own path to freedom. What we are saying is:
Stop all Deportations,
Lift travel restrictions and
Close Moria Refugee Camp!

Hate is our enemy, not the falling brothers,
and I know hate put us into this situation,
but the love of the people will give us our freedom!“

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